Gesichtschirurgie

Die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG, auch Kranio-Maxillo-Faziale Chirurgie) ist ein medizinisches Fachgebiet, welches sowohl die funktionelle als auch die ästhetische Wiederherstellung von Erkrankungen, Verletzungen, Fehlbildungen der Mundhöhle, der Kiefer und des Gesichtes zum Ziele hat. Unter Einbezug aller Strukturen des Gesichtes, wie Weichteile,  knöcherne Strukturen und  Zähne, ist es möglich einen optimalen Behandlungsplan auf ganzheitlicher Basis zu erarbeiten. 

Plastisch-chirurgische Eingriffe sind dank der Fortschritte in der ästhetischen Medizin zunehmend rückläufig. In bestimmten Fällen ist für ein optimales Resultat der Griff zum Skalpell jedoch unausweichlich. Glücklicherweise erfordert die  Mehrzahl der Eingriffe in der plastischen Chirurgie nur einen kurzen Klinikaufenthalt, viele können sogar ambulant durchgeführt werden.

Profilkorrekturen des Kinns

Ein optimales Aussehen wird vor allem durch harmonische Proportionen und Konturen sowie durch ein ansprechendes Profil geprägt. Das Kinn ist wie die Nase ein sehr wichtiger Bestandteil des menschlichen Äußeren. Daher kann sich sowohl ein zu großes als auch ein zu kleines (fliehendes) Kinn störend auf die Harmonie des Gesichts auswirken.

Sollten Sie unter einem Doppelkinn leiden, kann mit großer Wahrscheinlichkeit durch eine Liposuction (das heisst eine Fettabsaugung) das gewünschte Resultat erziehlt werden.

Ein zu grosses Kinn kann durch die Entfernung eines Stück Knochen aus dem unteren Teil des Kinns verkleinert werden. Wollen Sie hingegen ein zu kleines Kinn vergrößern (aufbauen) lassen, wird der Kieferknochen im unteren Bereich gespalten und nach vorne, eventuell nach unten versetzt. Eine kleine Schraube hält anschließend den versetzten Knochenteil auf seiner neuen Position. Somit ist sowohl die Länge als auch die Höhe des Kinns verändert.

Alternativ zur operativen Profilkorrektur  ist auch für minimale Korrekturen ein Aufbau mit Hyaluronsäure möglich. Hierfür steht eine spezielles Hyaluronsäure–Präparat zur Verfügung, das sich mit wenig Aufwand an die gewünschten Stellen spritzen lässt. Die Haltbarkeit beträgt etwa 18 Monate.

Bei der Beratung nutzen wir die Computer–Simulation, die es dem Patienten erlaubt, das mögliche Ergebnis bereits im voraus anschaulich zu machen. Zusammen mit dem Patienten wird die Korrektur am Bildschirm analysiert und mögliche Veränderungen simuliert und diskutiert. Dies erleichtert die Entscheidung für eine Operation und gewährleistet eine größere Präzision bei der Durchführung der Behandlung.

19-jährige Patientin mit dem Wunsch einer Kinnreduktionsplastik

Beratung

Profilveränderungen verlangen eine besonders ausführliche Beratung und Planung, da keine durchschnittlichen Normen oder Schablonen einer Operation anwendbar sind.

Bei Profilkorrekturen ist es entscheidend, das Aussehen genau zu analysieren, um ein klares, aber individuelles Ziel zu definieren. Dazu müssen die knöchernen Gesichtsstrukturen einschließlich der Kieferstellung anhand von Röntgenbildern genau untersucht werden. Sollten sich dabei neben der äußerlich sichtbaren Fehlstellung der Kiefer auch eine Zahnfehlstellung offenbaren, zeigen kombinierte Behandlungen mit einem kieferorthopädischen Eingriff bessere Resultate. In diesem Fall werden wir einen Kieferorthopäden beiziehen, mit dem wir den gemeinsamen Eingriff planen.

Operativer Eingriff

Profilkorrekturen werden im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose durchgeführt. Im Mundinneren werden kleine Schnitte in der Umschlagsfalte der Unterlippe angelegt, so dass man den Kinn–Knochen freilegen kann. Bei der Operation entstehen keinerlei äußerlich sichtbare Narben.

Nachbehandlung

Unmittelbar nach dem Eingriff erfolgt eine intensive Kühlbehandlung, die Schwellungen und Verfärbungen auf ein Minimum beschränkt.

Der Aufenthalt in der Klinik beträgt wenige Stunden oder nach Wunsch eine Nacht. In der Woche nach der Operation sollten Sie anstrengende Tätigkeiten und große Wärme meiden, da dies das vollständige Abschwellen verzögert.

Augen sind unser Tor zur Welt. Wir sehen mit Ihnen, kommunizieren mit ihnen, lassen sie sprechen. Augen sind wesentlich für den ersten Eindruck, den ein Gegenüber von uns gewinnt. Augen sind dabei nie isoliert zu betrachten, sondern in der ästhetischen Funktionseinheit mit Augenbrauen, Schläfen- und Mundbereich.

Ein offener, klarer Blick vermittelt Wachheit, Aufmerksamkeit und Freundlichkeit. Ein entsprechendes Defizit, also ein müder und abgespannter Augenausdruck, ist nicht immer alleine auf die bekannte Schlupflidveränderung  des Oberlides zurückzuführen. Oft haben Veränderungen des Schläfenbereiches und der Augenbrauen den viel grösseren Einfluss auf das Erscheinungsbild. Ebenso sind die Veränderungen am Unterlid, als typische Tränensäcke bekannt, sehr markant und prägend.

Meist ist die feine operative Korrektur am hilfreichsten. Dabei sollte die Analyse der ästhetischen Funktionseinheit als Basis für den Behandlungsplan dienen. Eine Laserbehandlung in Form einer Straffung oder Faltenbehandlung kann ebenso effektvolle Ergebnisse erzielen. Die Therapie der seitlichen Augenfalten – der Krähenfüsse – gehört jedoch einheitlich in die nichtoperative Behandlung. Hier ist mit gutem Erfolg die Anwendung von Botox zu empfehlen.

Kein Körperteil wird so kritisch betrachtet wie die Nase. Sie ist im Profil das Herausragende Glied und deshalb Hauptbestandteil des Profils. Die Rhinoplastik – die Nasenkorrektur im ästhetischen Sinn ist das älteste Verfahren der plastischen Chirurgie.

Bei einer Nasenkorrektur sind aber nicht immer lediglich ästhetische Ursachen ausschlaggebend, sonder sehr oft führen auch medizinische Gründe zu einer Nasen-OP. Manchmal stört die Nasenform die Atmung oder das Sprechen oder führt zu chronischen Entzündungen. So wird oft mittels operativen Eingriff die Nasenscheidewand, wie auch das Nasengerüst korrigiert. Die Nase lässt sich vergrössern, verkleinern, verschmälern oder verbreiten oder begradigen, es kann auch der Winkel verändert werden. Es wird aber empfohlen, keine zu grossen Korrekturen vorzunehmen, da dies sonst den Gesichtscharakter zu stark umprägt.

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Kieferchirurgie

Ein wichtiges Gebiet in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG, auch Kranio-Maxillo-Faziale Chirurgie) ist die funktionelle als auch ästhetische Wiederherstellung des Kausystems.
Durch die Anwendung von verschiedenen chirurgischen Eingriffen ist es jedem Patienten möglich festen (nicht herausnehmbaren) Zahnersatz zu erhalten, welcher qualitativ von eigenen Zähnen kaum unterscheidbar ist.

Einfache Implantationen verursachen praktisch keine Beschwerden. Bereits am folgenden Tag nach dem Eingriff sind nur noch minimale Befindlichkeitsstörungen zu verzeichnen.
Implantate sind der ideale Zahnersatz für fehlende Zähne in jeder Altersgeneration. Die Implantate sind künstliche Zahnwurzeln welche im Knochen des Kiefers fixiert werden. An den Implantaten wird der Zahnersatz fixiert. Dieser kann festsitzend oder abnehmbar sein.

Noch vor nicht allzu langer Zeit bedeutete Zahnverlust für den betroffenen Patient häufig das Tragen von herausnehmbaren Teil- oder Vollprothesen. Diese seit vielen Jahrzehnten bewährte konventionelle Prothetik ist leider stets mit funktionellen und ästhetischen Nachteilen verbunden und stellt gerade für den jüngeren Patient oft auch ein gravierendes psychologisches Problem dar.

Glücklicherweise ist es heute mit Implantaten in fast allen Fällen möglich, einen dauerhaften und festsitzenden oder herausnehmbarer Zahnersatz einzugliedern, der funktionell und ästhetisch mit den eigenen Zähnen vergleichbar ist. Neueste Studien weisen Langzeit-Erfolgsraten von 95% für Zahnimplantate aus. Mit Implantaten kann man fehlende Einzelzähne sowie Teilbereiche (wenn mehrere Zähne fehlen) ersetzen und auch komplett zahnlose Kiefer wieder aufbauen. Auf Implantatstrukturen kann man Einzelkronen oder Brücken befestigen oder Teilprothesen und Vollprothesen stabilisieren.

Im Vergleich zu einer Brücke gelten für Zahnimplantate folgende Vor- und Nachteile:

Vorteile
– Das Implantat ist unabhängig. Die Nachbarzähne sind nicht betroffen
– Das Implantat erlaubt in vielen Fällen eine ästhetisch bessere Anpassung
– Durch die Belastung des Implantats beim Kauen wird der Kieferknochen wieder belastet und der Knochenabbau wird verhindert
– Das Implantat ist wei ein natürlicher Zahn und es kann die gleiche Mundhygiene angewendet werden

Nachteile
– Da das Implantat im Kieferknochen fixiert wird ist eine operative Behandlung nötig
– Der Behandlungszeitraum ist länger als bei einer Brücke

Was sind Implantate

Was sind Implantate?

Implantate sind der ideale Zahnersatz für fehlende Zähne in jeder Altersgeneration. Die Implantate sind künstliche Zahnwurzeln welche im Knochen des Kiefers fixiert werden.

Implantat
  1. Knochen
  2. Aufbau: in dieser Darstellung handelt es sich um eine Implantatkrone
  3. Ankylosimplantat: rauhe Strukturierung der Oberfläche bis auf Höhe des Aufbaus;
  4. Starre Verbindung zwischen Aubau und Implantat verhindert Mikrobewegung und Bakterienbesiedelung und verhindert somit Knochenabbau und Entzündung des umgebenden Zahnfleisches.

Ein Zahnimplantat ist eine sehr gut körperverträgliche (biokompatible) Schraube aus Titan, die in den Kieferknochen eingesetzt wird und als künstliche Zahnwurzel fungiert. Nach der Einheilung verwächst der Knochen mit der Titanschraubenoberfläche und bildet eine extrem stabile und belastungsfähige Einheit. Neueste Studien weisen Langzeit-Erfolgsraten von 95% für Zahnimplantate aus. Mit Implantaten kann man fehlende Einzelzähne sowie Teilbereiche (wenn mehrere Zähne fehlen) ersetzen und auch komplett zahnlose Kiefer wieder aufbauen.

Anschliessend kann auf das Implantat eine Krone, Brücke oder Prothese aufgesetzt werden, so dass der neue Zahnersatz definitiv oder abnehmbar im Munde befestigt ist. Die Prothesen können dagegen immer zur Reinigung entfernt und wieder eingesetzt werden. Ein Herausnehmen der Kronen oder Brücken ist anschliessend nicht mehr notwendig.

Der Operation geht eine sorgfältige Planung voraus. Mit Hilfe präoperativ
angefertigter Röntgenaufnahmen, gegebenenfalls auch Studienmodelle, wird
das Knochenangebot und die Struktur vermessen und die entsprechende Implantatgrösse
sowie die beste Implantatposition gewählt. Nach dem chirurgischen Einsetzen
des Implantats folgt eine Einheilungsphase, die individuell abgestimmt wird
und zwischen 2 bis 6 Monate dauern kann. Anschliessend wird das Implantat
mit der festsitzenden oder abnehmbaren Rekonstruktion versorgt.

Wenn der Kieferknochen zu wenig Substanz hat

Das tägliche kauen stimuliert den Kieferknochen. Wird eine Stelle durch eine Zahnlücke für längere Zeit nicht beansprucht so beginnt sich der Kieferknochen zurückzubilden.

Knochenmangel / Knochenaufbau
Nicht selten ist der Kieferknochen durch Knochenschwund in seiner Höhe oder Breite reduziert, so dass das vorhandene Knochenangebot nicht ausreicht, um die Implantate sicher aufzunehmen. In diesem Fall ist ein zusätzlicher Knochenaufbau notwendig, der je nach Grösse entweder vorgängig oder gleichzeitig mit der Implantation durchgeführt werden muss.

Sinuslift
Eine besondere Art des Knochenaufbaus ist der „Sinuslift“, eine Knochenverlängerung in die Kieferhöhle hinein. Diese oberhalb der Oberkiefer-Seitenzähne lokalisierte, luftgefüllte Nasennebenhöhle begrenzt oftmals das vertikale Knochenangebot in dieser Region. Dort kann man jedoch über unterschiedliche Zugangswege künstlichen Knochen legen, so dass die fehlende Knochenhöhe ergänzt wird

Kleine und grössere Knochenaufbauten werden üblicherweise ambulant durchgeführt. Nach maximal 1 Woche ist die Heilung soweit abgeschlossen, dass der Patient wieder normal Nahrung zu sich nehmen kann.
Während kleinere dentoalveoläre Knochendefekte im Rahmen der zahnärztlichen/oralchirurgischen Chirurgie durch standardisierte Eingriffe meistens mit Knochenersatzmaterialen aufgebaut werden können, bedarf es zur Rekonstruktion von massiven Knochenverlusten im Ober- oder Unterkiefer grössere Augmentationen (Knochenaufbauten). Der Knochen kann entweder direkt in der Mundhöhle oder aber bei sehr ausgeprägtem Knochenmangel kann der Knochen im Bereich des Beckenkammes, Schädeldaches oder Unterschenkels gewonnen werden. Durch Distraktion(Knochendehnung) kann der Kieferkamm in der Höhe oder Breite vermehrt werden und hat der Vorteil, dass nicht nur die Knochenmenge, sondern auch das umgebende Weichgewebe zunimmt. Ein neues Splittverfahren erlaubt den Kieferkamm sehr gewebeschonend und sicher in der Breite zu vermehren. Zur Verbesserung der Implantathaltbarkeit wie aber auch Optimierung der Zahnfleischästhetik kommen verschiedene chirurgische Eingriffe an der Schleimhaut zur Anwendung.

Bei anatomisch schwierigen Situationen und bei Patienten mit erhöhter Blutungsneigung bieten die 3-D Planung beziehungsweise das minimal invasive Vorgehen einen grossen Vorteil gegenüber der herkömmlichen Implantatsetzung.
Im Wesentlichen kann die freie Computer geführte Navigation von der Schablonen geführten Navigation unterschieden werden.

Die Technik der freien Computer geführten Navigation hat den Vorteil, dass der Eingriff immer sehr gewebeschonend durchgeführt werden kann. Trotz der Fortschritte in der Radiologie können in der 3-D Darstellung anatomische Strukturen nicht vollumfänglich wiedergegeben werden. Gerade minimale Kieferkammirregularitäten, insbesondere bei einem knappen Knochenangebot müssen berücksichtigt werden, da dies langfristig über Erfolg oder Misserfolg bei der Implantattherapie entscheidend ist. Der grosse Vorteil der freien Computer geführten Navigation gegenüber der Schablonen geführten Navigation ist, dass während des Implantationsvorganges minimalen Planungskorrekturen direkt intraoperativ umgesetzt werden können.

Die Technik der Schablonen geführten Navigation zeichnet sich dadurch aus, dass durch die Schablone die Implantatbettpräparation in Richtung und Tiefe klar vorgegeben ist. Die Implantatsetzung kann schnell und qualitativ hochstehend erfolgen. Dies ist insbesondere von Vorteil, wenn es sich um einen ängstlichen Patienten handelt.

Computer geführte Navigation

Der Ablauf der Computer geführte Navigation für dentale Implantation lässt sich im wesentlichen auf 2 Schritte reduzieren:

1. Präoperative Planung

Benötigt wird eine Computertomographie des Unter- oder Oberkiefers. Aus den so gewonnenen Daten wird computertechnisch eine 3-D Darstellung der anatomischen Strukturen (z.B. Oberkiefer) hergestellt. Am Monitor können nun die Implantate unter optimaler Ausnutzung des Knochenangebotes und Schonung von wichtigen anatomischen Strukturen z. B. Nerven geplant werden. Aufgrund dessen kann der Patient genau über den operativen Ablauf vor der Operation informiert werden. Unerwartete Komplikationen können so fast vollständig ausgeschlossen werden.

2. Kopplung der virtuellen Planung mit den Patienten

Damit die am Computer geplante Operation umgesetzt werden kann, ist es notwendig die realen anatomischen Strukturen (z.B. Oberkiefer) mit der 3-D Planung der Operation am Computer zu koppeln. Dies ist möglich mit einem Tracking System. Mit Hilfe dieses Systems können so Bewegungen des Arbeitsinstruments (z.B. Bohrer) oder der anatomischen Struktur dynamisch mit der 3-D Darstellung am Computermonitor synchronisiert werden. Die dynamische Verschmelzung der computergenerierten 3-D Darstellung mit der tatsächlichen Operation bietet den Vorteil, dass zusätzliche Informationen bedingt durch unvorhergesehene kleinere Kieferkammirregularitäten, intraoperativ korrigiert werden können. Trotz des technischen Aufwandes ist der Eingriff gewebeschonender im Vergleich zur herkömmlichen, bzw. Schablonen geführten Implantationstechnik.

Schablonen geführte Navigation

Der Ablauf der Schablonen geführten Navigation für die dentale Implantation lässt sich im wesentlichen auf 3 Schritte reduzieren:

1. Präoperative Planung

Die präoperative Planung entspricht gänzlich dem bereits etablierten Vorgehen der Computer geführten Navigationstechnik.

2. Herstellung der Bohrschablone

In einem zweiten Schritt wird entsprechend der Implantatplanung am Computer eine Bohrschablone von einer Spezialfirma hergestellt. Diese Schiene enthält Hülsen, welche dem Implantatbohrer während der Operation die Richtung und Tiefe vorgibt. Bedingung für eine erfolgreiche Implantation ist, dass die Bohrschablone genau passt und während des Bohrvorganges sich nicht bewegen kann. Um dies zu erreichen, wird die Bohrschablone so konzipiert, dass sie entweder Zahn -, Schleimhaut – oder Knochen getragen ist.

3. Implantatsetzung mit Bohrschablone

a) Schleimhaut getragene Bohrschablone
Eine Schleimhaut getragene Schiene kommt bei zahnlosen Patienten zur Anwendung. Der Vorteil ist, dass minimalinvasiv Implantate in kurzer Zeit direkt durch die Schleimhaut gesetzt werden können. Dies ist aber aus medizinischer Sicht nur bei sehr breitem Kieferkamm bzw. fixer keratinisierter Schleimhaut möglich, da der Halt der Bohrschablone auf der Schleimhaut nicht gänzlich sicher ist. Bei geringer Breite des Kieferkamms (z.B. Oberkiefer), ist die Gefahr gross, dass die Implantate beim Implantationsvorgang nicht im Knochen zu liegen kommen. Solche wie oben beschriebene perfekte anatomische Verhältnisse kommen sehr selten vor und wenn doch, dann lassen sich diese Patienten in den meisten Fällen viel kostengünstiger auf herkömmliche Weise mit Implantaten versorgen.

b) Knochen getragene Bohrschablone
Um die Unzulänglichkeiten der mangelhaften Stabilisierung der Schleimhaut getragenen Bohrschablone beim zahnlosen Patienten zu umgehen, gibt es die Möglichkeit die Bohrschablone so zu konzipieren, dass sie direkt auf dem Knochen zu liegen kommt. Der Vorteil der hohen Stabilität wird mit dem Nachteil der grossflächigen Freilegung des Kieferkammes erkauft, damit die Bohrschablone grossflächig auf dem Knochen aufliegen kann. Dies kann postoperativ zu vermehrter Schwellung und Blutergüssen führen, welche bei anderen schonenderen operativen Verfahren vermeidbar sind. Aus radiologischer und computertechnischer Sicht ist es nicht möglich eine Bohrschablone herzustellen, welche die tatsächlichen anatomischen Verhältnisse millimetergenau berücksichtigt. Insbesondere bei Patienten mit mässigem Knochenangebot kann es trotz starre Knochen getragene Bohrschablone zu Fehlplazierungen von Implantaten wie z.B. Perforation oder Fenestration der Kieferkammwände kommen.

c) Zahn getragene Bohrschablone
Eine Zahn getragene Bohrschablone ist so konzipiert, dass sie auf der Restbezahnung satt aufsitzt und dadurch stabil positioniert ist. Der Vorteil ist neben dem perfekten Halt, dass die Implantation auch minimalinvasiv, ohne grössere Freilegung des Kieferkammes durchgeführt werden kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass insbesondere bei festsitzenden Versorgungen die Implantate genau und schnell gesetzt werden können. Nachteilig sind die Mehrkosten für die Schienenherstellung.
Voraussetzung ist, dass der Kieferkamm genug breit ist, was aber häüfig im Unterkieferseitzahngebiet der Fall ist.

Eine Weisheitszahnentfernung ist grundsätzlich ein schmerzloser Eingriff. Das ganze Operationsgebiet wird zuvor betäubt. Unterstützend kommt auch Lachgas zur Anwendung, welches angespannten Patienten hilft den Eingriff ruhig und entspannt zu durchleben. Bei schwierigeren Eingriffen, welche länger wie 45min für die Entfernung 4 Weisheitszähnen dauern, besteht die Möglichkeit die Operation in Narkose durchzuführen.

Während der Operation in lokaler Betäubung sollten Sie ausser  Geräuschen und zeitweisen Druckgefühlen beim Gebrauch von Instrumeten nichts spüren. Damit Sie danach keine Schmerzen verspüren, erhalten Sie von uns ausreichend Schmerzmittel. Zur Kühlung empfehlen wir Ihnen die Verwendung von Cold-Packs (Kühlbeutel). Mehr dazu erfahren Sie auf unter „Verhalten nach kieferchirurgischem Eingriff“.

Gründe für die Weisheitszahnentfernung sind:

erschwerter Zahndurchbruch
Dies ist der häufigste Grund für eine Weisheitszahnentfernung und betrifft hauptsächlich die unteren Weisheitszähne. Enge Platzverhältnisse führen dazu, dass der Weisheitszahn zu wenig Platz findet um korrekt durchzubrechen. Er bricht dann entweder gar nicht, oder nur teilweise durch.

verlagerte Weisheitszähne
Verlagerte Weisheitszähne können auf benachbarte Zahnwurzeln drücken und dadurch unklare Gesichts- und Ohrschmerzen verursachen. Eine Resorption (Auflösen) der benachbarten Wurzel ist ebenfalls nicht auszuschließen.

Kieferorthopädie
Kieferorthopäden wünschen zum Teil im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung eine Entfernung der Weisheitszähne. Die Weisheitszahnentfernung erfolgt in diesen Fällen oft erst nach Abschluss der kieferorthopädischen Behandlung.

Kiefergelenkbeschwerden treten seit geraumer Zeit vermehrt auf und sind unter anderem Ausdruck von erhöhten psychischen Belastungssituationen privat oder bei der Arbeit. Rechtzeitig erkannt und behandelt, können bleibende Schäden im Kauapparat verhindert werden. Zu diesem Zweck gibt es verschiedne neue sehr gewebeschonende therapeutische Massnahmen.

Das Kiefergelenk ist eines der kleinsten Gelenke im menschlichen Körper, aber zugleich eines der komplexesten. In ihm laufen komplizierte Dreh- und Gleitbewegungen ab, und so ist es kein Wunder, dass dieses Gelenk besonders störanfällig ist. Der so genannte Discus articularis, eine Knorpelscheibe ähnlich dem Meniskus im Kniegelenk, unterteilt das Kiefergelenk in einen oberen und einen unteren Gelenkraum. Verrutscht dieser Diskus aus seiner ursprünglichen Position, sind unangenehme Funktionsstörungen die Folge: Kiefergelenkknacken und schmerzhafte Blockaden des Kiefergelenks.

Aber nicht nur die Kiefergelenke, auch überlastete Kaumuskeln können unangenehmen Gesichtsschmerz verursachen, der vom Patienten sehr ähnlich empfunden wird. Unter psychischer Belastung und Stress neigen nämlich viele Patienten dazu, ihre Zähne zusammenzubeißen oder mit den Zähnen zu knirschen: Wir sprechen dann von Bruxismus. Dieses Zähneknirschen – das bei vielen nachts auftritt – hat zur Folge, dass Kiefergelenke und Zähne gleichermaßen überlastet und auf lange Sicht irreversibel geschädigt werden. Dieses Krankheitsbild wird als Cranio-mandibuläre Dysfunktion, abgekürzt CMD bezeichnet.

EntspannungsübungenPhysiotherapie und Medikamente können die Symptome der CMD deutlich mildern. Eine speziell konzipierte Aufbissschiene, die im Ober- oder Unterkiefer getragen wird, entlastet die Gelenke, Schützt die Zähne vor weiterem Abrieb und hat einen dämpfenden Einfluss auf die gesteigerte Muskelaktivität.

Wenn diese „konservativen“ Behandlungsmethoden zu keiner wesentlichen Besserung von Schmerzen und Funktionsstörungen führen, stehen uns heute minimal invasive chirurgische Methoden zur Verfügung, um Schmerzen, die direkt aus dem Kiefergelenk kommen, effektiv zu behandeln. Schon das bloße „Auswaschen“ des Kiefergelenks – Arthrocentese und Lavage – mit zwei dünnen Nadeln kann Schmerzen des Gelenks, die fast immer durch eine Entzündung bedingt sind, zur Ausheilung bringen. Eine Kiefergelenkentzündung mit einem begleitenden Gelenkerguss tritt nicht nur im Rahmen einer Arthrose des Kiefergelenks auf, sondern auch schon oft in Folge einer Diskusverlagerung. Treten im Verlauf einer chronischen Entzündung Verwachsungen, so genannte Adhäsionen zwischen dem Diskus und den Gelenkflächen auf, können diese sehr gut unter arthroskopischer Sicht mit Hilfe von chirurgischen Mikroinstrumenten gelöst werden. Die arthroskopische Kiefergelenkchirurgie weist eine Erfolgsquote von über 90 % auf, und so sind heute offene Eingriffe am Kiefergelenk nur noch selten erforderlich.

Ziel der Tumorchirurgie (Chirurgie von gut und bösartigen Geschwülsten) ist so radikal wie nötig, aber unter Schonung der anatomischen Strukturen soweit dies möglich ist, durchzuführen.

Eine der häufigsten malignen Tumorerkrankungen in der Mundhöhle ist das Plattenepithelkarzinom. Neben der hereditären Komponente sind unter anderem Nikotinkonsum und Alkohol wichtige Faktoren, welche eine solche Erkrankung bewirken. Darum ist es wichtig, dass Patienten, die an einem Plattenepithelkarzinom leiden, begleitend psychologisch betreut werden. Einerseits zur Eliminierung oder zumindest Verminderung des schädlichen Verhaltens (Rauchen, Alkoholgenuss), anderseits um zur richtigen Einstellung für die belastende Behandlung der Tumorerkrankung zu finden.

Die Rekonstruktion des Gewebeverlustes kann bei kleineren Defekten entweder direkt erfolgen oder durch den Ersatz mit einem freiem autologen (körpereigenen) Transplantat. Bei grösseren Gewebedefekten werden in den meisten Fällen gefässgestielte Transplantate benötigt, damit eine sichere Einheilung gewährleistet werden kann. Diese Transplantate können an verschiedenen Stellen des Körpers gewonnen werden. Die Transplantatentnahme richtet sich nach der genauen Lokalisation und dem Umfang des Gewebedefektes nach der Tumorentfernung.

Dank der Entwicklung von neuen Plattendesigns und Materialien (z.B. selbstauflösende Platten und Schrauben) können auch komplexe Kieferfrakturen (Kieferbrüche) schneller und gewebeschonender versorgt werden.

1. Einfache Unterkieferfrakturen lassen sich mit resorbierbaren Osteosynthesematerialien (selbstauflösende Platten und Schrauben) versorgen. Dank diesem Material ist eine Zweitoperation für die Platten- und Schraubenentfernung in jedem Fall nicht mehr notwendig.

2. Dank der Entwicklung einer Spezialplatte (Wagner et al.) für Collumfrakturen (Unterkieferhalsbrüche), kann diese technisch anspruchsvolle Operation über einen enoralen Zugang (Zugang über die Mundhöhle) versorgt werden. Der Patient kann bereits unmittelbar nach der Operation weiche Kost essen. Die Gefahr der Verkürzung des Collums (Unterkieferhals) mit Störung der Verzahnung wie es häufiger beim konservativen Vorgehen auftritt, ist bei diesem innovativen operativen Vorgehen praktisch ausgeschlossen.

3. Bestimmte Typen von Capitulumfraktuen (Bruch des Kiefergelenkkopfes) sind von Vorteil operativ zu versorgen, da das Risiko der Störung der Unterkieferbeweglichkeit beim nicht operativen Vorgehen deutlich höher ist im Vergleich zu einer operativen Stabilisierung (Neff et al. 2002).

 

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Ästhetische Medizin

Die ästhetische Medizin erlaubt es, auf sanfte Art frühzeitig den ersten Zeichen der Alterung entgegenzuwirken, die sich etwa ab 30 zeigen.

Die ästhetische Medizin lässt braune Hautflecken, erweiterte Äderchen und Besenreiser verschwinden. Falten können geglättet werden, mit Hilfe von Füllsubstanzen oder durch direkte Einwirkung auf die Muskeln, die für die Faltenbildung verantwortlich sind. Technik und Produkte sind von Form, Tiefe und Lokalisation der Falten abhängig. Für ein besseres Ergebnis können auch verschiedene Techniken kombiniert werden.

Faltenbehandlung mittels Injektion von Füllsubstanzen, Botulinumtoxin oder Vitamincocktails, Peelings, Microdermabrasion, Beseitigung von erweiterten Äderchen und Hautflecken, Verjüngung der Lippen, des Dekolletés, der Hände, dauerhafte Haarentfernung – verschiedene medizinische Behandlungen ersetzen heute chirurgische Eingriffe oder werden mit einem solchen Eingriff kombiniert, mit dem Ziel, Ihrer Haut ihre Jugend zurückzugeben.

Ein erstes Beratungsgespräch mit Ihrem behandelnden Arzt ist unerlässlich, um Ihre Erwartungen zu erfahren, die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten zu erörtern und eine für Sie massgeschneiderte Behandlungsstrategie festzulegen.

 

Bei der Mesotherapie werden aktive Wirkstoffe subkutan injiziert. Sie ist kein Naturheil- oder alternativmedizinisches Verfahren. Ein Medikament wird in Tröpfchenform unter die Haut eingebracht. Hauptvorteil der Mesotherapie ist, dass die Wirkung örtlich begrenzt ist; das Medikament wirkt nicht toxisch auf andere Organe, Wechselwirkungen von Medikamenten werden vermieden. In der ästhetischen Medizin können mit dieser Methode behandelt werden:

– Hautalterung, durch Injektion eines Cocktails aus Vitaminen und Hyaluronsäure. Fältchen verschwinden nach und nach, und die Haut wird gestrafft. Sie sieht jünger und strahlender aus.

– Haarverlust, durch Injektion von Vitaminen und Spurenelementen, die für das Nachwachsen notwendig sind. Der Haarausfall wird zunächst gestoppt, dann wachsen die Haare langsam nach.

Die Behandlung wird mit sehr feinen Nadeln durchgeführt und ist praktisch schmerzfrei. Vorbereitende Massnahmen oder eine spezielle Nachsorge sind nicht erforderlich. Blutergüsse im Gesicht treten nur sehr selten auf, am Körper bilden sie sich innerhalb einiger Tage zurück.

In den ersten 4 bis 6 Wochen wird alle 10 Tage eine Behandlung durchgeführt, im Anschluss dann alle 6 bis 8 Wochen eine Auffrischungshandlung.

Schweissflecken unter den Armen müssen nicht sein

Zu starkes Schwitzen, Hyperhidrose genannt, lässt manche verzweifeln. Denn Schweissspuren und -flecken in den Achselhöhlen werden mit mangelnder Hygiene und unangenehmem Körpergeruch in Verbindung gebracht.

Die Behandlung mit Botulinumtoxin ist eine wirksame Methode, das Schwitzen in den Achselhöhlen zu verhindern. Es wird direkt in die obersten Schichten der Haut gespritzt und bewirkt, dass die Schweissdrüsen von den Nerven keine Befehle mehr zum Schwitzen erhalten. Das Schwitzen wird dadurch 5-9 Monate gestoppt. Dann muss die Therapie in der Regel wiederholt werden. Nebenwirkungen sind bis heute keine bekannt.

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Die Blitzlampe (Quantum IPL) ermöglicht eine dauerhafte Haarentfernung. Die Behandlung basiert auf der selektiven Photothermolyse: das im Haarfollikel enthaltene Melanin absorbiert die Energie des Lichts und zerstört das Follikel.

Mehrere Behandlungen desselben Hautbereichs in einem zeitlichen Abstand von 6 bis 8 Wochen sind notwendig, um die Haare dauerhaft zu entfernen, da nicht alle Follikel zum Zeitpunkt der Epilation präsent sind; einige sind noch in der Entstehung begriffen. Ein Beratungsgespräch im Vorfeld ist erforderlich. Ein Test wird durchgeführt, um die Modalitäten der Behandlung in Abhängigkeit von Farbe und Dicke der Haare festzulegen. In einem zweiten Termin wird die Epilation auf rasierter oder mit Enthaarungscreme behandelter Haut vorgenommen. Von einer Haarentfernung mit Wachs wird während der gesamten Behandlungsdauer abgeraten, denn sie verringert die Anzahl der Follikel, die in einer Sitzung zerstört werden können. Mögliche Nebenwirkungen sind:

• ein Kribbeln während der Behandlung (eine Betäubungscreme kann eine Stunde vorher auf die Haut aufgetragen werden)

• eine Hautrötung, verbunden mit einer vorübergehenden Hitzeempfindung, für mehrere Tage

• selten ein lokales Ödem.

Die Haut darf vor der Behandlung nicht der Sonne ausgesetzt werden. Nach einem Sonnenbad oder dem Besuch eines Sonnenstudios sollte man 6 bis 8 Wochen warten, bevor man mit den Sitzungen beginnt. Weisse oder sehr helle Haare können nicht mit dem Laser oder der Blitzlampe entfernt werden. In diesen Fällen greift man auf die Elektro-Epilation zurück.

Blitzlampen unterscheiden sich von Lasern durch eine variable Wellenlänge, die mittels eines Filters reguliert wird. Sie werden zur Faltenbehandlung und Hautstraffung eingesetzt und bewirken eine Verjüngung der Haut insgesamt.

Die Behandlung hat eine mässige Beeinträchtigung zur Folge, die sich in einem erträglichen Rahmen bewegt. Patienten sollten sich drei Wochen nach der Behandlung nicht der Sonne aussetzen.

 

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Faltenbehandlung

Dank der Fortschritte in der ästhetischen Medizin sind Falten nicht länger ein unabänderliches Schicksal. Es ist nunmehr möglich, sie gezielt und effizient zu bekämpfen und dem Gesicht seine Jugend zurückzugeben.

In einem ausführlichen Beratungsgespräch werden die einzelnen Faltenbereiche nach ihrer Entstehung und ihrer Auswirkung für den Gesamtausdruck des Gesichtes analysiert, um sie gezielt zu beseitigen bzw. abzuschwächen und/oder zu glätten.

Wenn es um eine reine Faltenbehandlung geht, also nicht um abgesunkene Gsichtszüge, stehen uns verschiedene Verfahren zur Verfügung.

Das Botulinumtoxin ist eine aktive Substanz (ein natürliches Protein, das aus dem Bakterium Clostridium botulinum gewonnen wird), die es erlaubt, Falten ohne chirurgischen Eingriff deutlich zu glätten. Aufgrund seiner therapeutischen Wirkung wird dieses Protein seit vielen Jahren in der Medizin unter dem Namen „Botox-Behandlung“ oder Vistabel® eingesetzt.

Wirkungsweise von Botulinumtoxin

Die „Botox-Behandlung“ wirkt auf Ebene der neuromuskulären Verbindungen. Es unterbricht vorübergehend die Übermittlung der Nervenreize an die Muskeln und beruhigt so die Muskelbewegungen, was Falten sichtbar glättet. Dieser Glättungseffekt stellt sich innerhalb der ersten Woche nach der Behandlung ein und hält drei bis vier Monate vor.

Beratung und Behandlung

Die Faltenbehandlung wird ambulant durchgeführt. Die Botulinumtoxin wird vom Arzt mit einer feinen Injektionsnadel sehr präzise in die zu behandelnden Muskelbereiche gespritzt. Die Injektion und das vorangehende erläuternde Beratungsgespräch dauern in der Regel eine halbe Stunde. Die/Der Patient/in kann sofort danach ihre/seine gewohnten Aktivitäten wieder aufnehmen. Die Behandlung kann wiederholt werden, wenn die Wirkung nachlässt; dies ist aber frühestens nach drei Monaten der Fall.

Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Das Botulinumtoxin wird zu medizinischen Zwecken weltweit seit mehr als 20 Jahren erforscht. Die Botulinumtoxin hat ihre Wirksamkeit und ihre Verträglichkeit unter Beweis gestellt.

Mögliche unerwünschte Nebenwirkungen können durch die Substanz selbst oder durch die Injektionstechnik hervorgerufen werden. Eine Muskelschwächung ist ein gewünschter Effekt einer Faltenbehandlung. Jedoch kann die Wirkung der Substanz manchmal auf angrenzende Bereiche (z. B. auf die Augenlider) übergreifen und eine dort nicht erwünschte Muskelschwächung bewirken. Weitere vorübergehende Nebenwirkungen wurden in 1 bis 10 % der Fälle beobachtet (Kopfschmerzen, eine Rötung oder ein Ödem an der Einstichstelle, Schwindel, Übelkeit etc.).

Die Behandlung muss auf jeden Fall von einem Mediziner durchgeführt werden, der speziell auf diesem Gebiet ausgebildet wurde und über viel Erfahrung verfügt. Ein vorheriges Beratungsgespräch ist unverzichtbar. Eine Kontrolluntersuchung nach 14 Tagen wird empfohlen.

 

Mit einer simplen intrakutanen Injektion von Hyaluronsäure können Falten und Hautunvollkommenheiten behandelt werden. Hyaluronsäure ist hervorragend geeignet, Wangen, Lippen und die Gesichtskontur aufzupolstern und dem Gesicht so Energie und Vitalität zurückzugeben.

Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Lederhaut. Sie ist wesentlich für die Hautstruktur, da sie die Versorgung des Gewebes mit Feuchtigkeit ermöglicht.

Mit zunehmendem Alter nimmt der Hyaluronsäuregehalt der Haut ab. Folge: die Lederhaut verändert sich. Die Haut trocknet aus, es zeigen sich zunächst kleine Fältchen, später Falten. Wangen, die Wangenknochenpartie und Lippen verlieren an Substanz. Dank ihrer aufpolsternden und feuchtigkeitsspendenden Wirkung kann die Hyaluronsäure Falten auffüllen und somit die Gesichtskontur wiederherstellen.

Hyaluronsäure ist nicht allergen und vollständig resorbierbar. Die ästhetischen Ergebnisse sind sofort sichtbar und wirken sehr natürlich. Sie können unmittelbar nach der Behandlung wieder Ihren alltäglichen Verpflichtungen nachgehen. Die Wirkung hält 6 bis 12 Monate vor; Alter, Hautqualität und persönliche Hygiene beeinflussen die Wirkungsdauer.

Die Injektionen können als schmerzhaft empfunden werden. Bei Bedarf kann Ihnen Ihr behandelnder Arzt eine Lokalanästhesie in Form einer Betäubungscreme anbieten.

Unerwünschte Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Mitunter können Rötungen, eine leichte Schwellung oder Blutergüsse an der behandelten Stelle auftreten. Diese unangenehmen Nebenwirkungen sind jedoch von kurzer Dauer und können leicht kaschiert werden.

Bei bestimmten Krankheiten (Autoimmunkrankheiten, Allergien, Entzündungen oder Infekten etc.) ist unter Umständen von einer Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure abzuraten. Ein Beratungsgespräch mit einem unserer in der ästhetischen Medizin sehr erfahrenen Ärzte ist für eine sichere Behandlung unerlässlich.

 

STOPP DEM SKALPELL!

Verschiedene Techniken der ästhetischen Medizin können kombiniert angewendet werden. Insbesondere Füllsubstanzen und Botox können zusammen zur Bekämpfung von Falten und Straffung der Gesichtshaut verwendet werden. Die Wirkung ist der eines leichten Liftings vergleichbar.

Man kann somit viel für ein jugendliches Aussehen erreichen, ohne auf die Chirurgie zurückgreifen zu müssen.

LASER GEGEN FALTEN

Ein Laser ist eine spezielle Lichtquelle. Mit Lasern können alle möglichen Hautunebenheiten und -unvollkommenheiten behandelt werden: Falten, erweiterte Poren, braune Hautflecken, Hautrötungen, Sonnen- oder Altersflecken… für jedes Problem gibt es eine Lösung!  Seine Wirkung hängt vor allem von seiner Wellenlänge ab.

Das ausgesendete Licht wird von den anvisierten Zellen aufgefangen und bewirkt deren Zerstörung. Auf diese Weise können Gefäss- oder Pigmentzellen gezielt behandelt werden, ohne das umliegende Gewebe zu schädigen. Diese Technik hat sich in der ästhetischen Medizin in den letzten Jahren mehr und mehr durchgesetzt.

Es gibt mehrere Lasertypen. Sie wirken unterschiedlich auf das Gewebe und werden entsprechend für verschiedene Indikationen eingesetzt.

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Lippenkorrektur

Als ästhetisch ansprechend empfindet man füllige Lippen, wo die Oberlippe etwas schmaler ist als die Unterlippe und mit deutlich markierter Grenze zwischen der Außenkontur der Lippen und der umgebenden Haut. Hat der Abstand der Oberlippe zur Nase genau die Größe, um die Vorderzähne nicht ganz zu überdecken, dann kommen die Lippen an das ästhetische Ideal fast ganz heran.

Es sind die altersbedingten oder auch die angeborenen Abweichungen von diesem Ideal, die die meisten Patienten durch eine Lippenkorrektur korrigieren möchten.Passende Kandidaten für eine Lippenkorrektur sind Frauen oder Männer jeden Alters, die in guter körperlicher und mentaler Verfassung sind und die realistische Vorstellungen über die möglichen Erfolge einer Lippenvergrößerung haben. Personen, die erblich bedingt dünne Lippen haben, oder Frauen, die altersbedingt die Fülle ihrer Lippen eingebüßt haben und im Außenbereich ihrer Lippen Falten bekommen haben, können mit besonders guten Resultaten nach einem solchen Eingriff rechnen.

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Services

Informationen für Ärzte und Zahnärzte

Als kieferchirurgische Praxis verstehen wir uns auch als Partner für alle Ärzte und Zahnärzte der Region. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir alle diagnostischen und kurativen Maßnahmen in enger Absprache mit Ihnen planen und durchführen.

Bei implantologischen Fragestellungen, apikalen Entzündungsprozessen, Zysten, unklaren Befunden im OPG, Beschwerden im Kiefergelenk sowie in der Diagnostik der Nasennebenhöhlen und bei retinierten Zähnen ist die DVT-Bildgebung eine große Hilfe.

Die DVT-Bilder können wir Ihnen auf Wunsch gerne auf einer CD mit einer Betrachtungssoftware zukommen lassen.

  • Diagnostik  und Therapie im Kiefer- und Gesichtsbereich, auch bei Verletzungen
  • seriöse, ehrliche und kompetente Beratung bei Wunsch von Patienten nach ästhetisch-chirurgischen Eingriffen
  • Übernahme von dento-alveolären Eingriffen wie Zahnentfernungen, Wurzelspitzenresektionen mit retrograder Wurzelfüllung unter endoskopischer Kontrolle, Entfernen der Weisheitszähne, Freilegen retinierter Zähne, Diagnostik und Behandlung von Abszessen, Zysten, Schleimhautveränderungen und viele weitere kleinere Eingriffe
  • Dentale Implantologie mit sämtlichen Arten der Alveolarfortsatz-Augmentation wie autogene und allogene Blocktransplantate, Beckenkammknochen-Transplantation, Bone-Spreading und -Splitting, Sinuslifts und Distraktionen
  • DVT-Diagnostik des gesamten Gesichtsschädels
  • Klären von Gesichtsschmerzerkrankungen und Kiefergelenkbeschwerden

Wir verwenden bei Ihren Patienten alle von Ihnen gewünschten Implantatsysteme. Kollegen, die selbst implantieren, bieten wir auch an, nur die reine Augmentation zu übernehmen.

Wir versichern Ihnen, dass wir Ihre Patienten nach Abschluss der Behandlung zu Ihnen zurück überweisen. Das ist für uns genauso wie für unsere Partner-Praxen selbstverständlich.

Bei Patienten, die auf Grund von Komplikationen in anderen Praxen zu uns kommen, versuchen wir, sofern erforderlich, die Wogen zu glätten und das Vertrauensverhältnis wieder herzustellen.

Für Wünsche und Anregungen sind wir jederzeit offen. Wir freuen uns über konstruktive Kritik, um unseren Service für Sie und Ihre Patienten noch weiter verbessern zu können.

Hier können Sie das Überweisungsformular downloaden und am PC ausfüllen. Das PDF kann am Rechner mit allen benötigen Informationen ausgefüllt und anschließend gedruckt werden.

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Kontakt

Lageplan, Barfüsserplatz

Bequem erreichbar mit dem Tram.

Tram Nr. 3, 6, 8, 11, 14, 15, 16 oder 17

Die Praxis befindet sich direkt über den Cafés Huguenin & Des Arts im zweiten Stock.
Der Zugang befindet sich auf Höhe der Barfüsserkirche auf der rechten Seite des Gebäudes.

 

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Über uns

 

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Klinisch-wissenschaftliche Tätigkeit und Arbeitserfahrung

  • 2012 – Eröffnung Praxis am Barfüsserplatz in Basel
  • 2010 – Gründung von „Das Schweizer Praxisnetzwerk“
  • 2009 – Wissenschaftliche Projektarbeit im Bereich der computernavigierten Chirurgie, Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Basel
  • 2008 – Selbständige Tätigkeit als Beleg- und Konsilliararzt an verschiedenen Privatkliniken und – praxen
  • 2007   Facharzt, cfc hirslanden Aarau, Klinikvorstand: Prof. Dr. med. B. Hammer
  • 2006   Oberarzt, Institut für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Schwerpunkt orthognathe Chirurgie Wien, Klinikvorstand: Prof. Dr. med. I. Watzke
  • 2000 – 2005 Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Wien, Klinikvorstand: Prof. Dr. Dr. med. R. Ewers
  • 2004 – 2005 Oberarzt mit Behandlungsschwerpunkt Traumatologie im speziellen Kiefergelenkschirurgie, Tumorchirurgie und plastisch-rekonstruktive Chirurgie, Leitung der Spezialsprechstunde für präprothetische Chirurgie und Implantologie, Lehrbeauftragter der medizinischen Universität Wien
  • 2000 – 2003 Assistenzarzt
  • 1999 – Assistenzarzt, Zahnarztpraxis Zürich, Frau Dr. Eriksson
  • 1998 – Assistenzarzt, Universitätsklinik, Alters- und Behindertenzahnmedizin Zürich, Leitung Prof. Dr. med. dent. M. Koller
  • 1992 – 1993 Allgemeinchirurgische Ausbildung Kantonsspital Baden und Spital Neumünster

Ausbildung

  • 2006 – Facharztdiplom Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Deutsche Gesellschaft für MKG
  • 2003 – Facharztdiplom Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Österreichische Gesellschaft für MKG
  • 1994 – 1997 Studium der Zahnmedizin an der Universität Basel
  • 1984 – 1991 Studium der Medizin an der Universität in Zürich

Publikationen

  1. Kieferorthopädische Chirurgie:
  2. Navigierte Implantation:
  3. Biodegradable Osteosynthesematerialien:
  4. Andere Publikationen:

    Siehe U.S. National Library of Medicine

Nationale und internationale Präsentationen

Telenavigation, Live Surgery performed by G. Wittwer
17. International Conference on Oral & Maxillofacial Surgery, August/September 2005

Navigierte transmukosale Implantation mit anschließender Sofortbelastung – Resultate
9. Kongress der Österreichischen Gesellschaft für MKG-Chirurgie, Januar 2005

Computer-assisted navigation for transmucosal interforaminal implantation with immediate loading
World congress of oral implantology 6, März 2004

Die Behandlungsmöglichkeiten und deren Komplikationen bei Frakturen von atrophen Unterkiefern
7. Kongress der Österreichischen Gesellschaft für MKG-Chirurgie, Januar 2003

Klinische Evaluation resorbierbarer Osteosynthesematerialien bei der Versorgung von Jochbeinfrakturen
7. Kongress der Österreichischen Gesellschaft für MKG-Chirurgie, Januar 2003

Die Behandlungsmöglichkeiten und deren Komplikationen bei Korpusfrakturen von atrophen Unterkiefern
6. Kongress der Österreichischen Gesellschaft für MKG-Chirurgie, Januar 2002

Interview über Computer gestützte Chirurgie

FAQs

In der Regel nicht, die Erstvorstellung dient, da die durchzuführende Behandlung meist schon von ihrem überweisenden Arzt/Zahnarzt festgelegt wurde, der Erhebung ihrer Krankengeschichte zur individuellen Risikobeurteilung. Es wird also festgelegt, ob der geplante Eingriff ambulant durchgeführt werden kann oder eine stationäre Behandlung aufgrund der Art des Eingriffs oder ihrer individuellen Risikosituation notwendig wird. Weiter wird festgelegt, ob der geplante Eingriff in örtlicher Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt wird. Gleichzeitig erfolgt eine schriftliche und mündliche Operationsaufklärung und die Planung der voraussichtlich benötigten Operationszeit, wodurch an ihrem Operationstag unnötige Wartezeiten vermieden werden sollen.

Bei akuten Notfällen (z. B. offenen Gesichtsverletzungen, Blutungen oder Vereiterungen) findet die Behandlung im Regelfall am gleichen Tag statt.

Bitte bringen sie alle Röntgenbilder mit, die hinsichtlich ihrer aktuellen Erkrankung bereits angefertigt wurden. Bei digitalen Aufnahme möchte ich sie bitten, die Daten möglichst auf einer CD oder Diskette mitzubringen.

Sollten bei ihnen behandlungsrelevante Vorerkrankungen (z. B. Blutgerinnungsstörungen, schwere Herz- oder Lungenerkrankungen, usw.) bestehen, dann bringen sie bitte zumindest die letzten Arztbriefe, Untersuchungs- und Laborbefunde, die ihrem behandelnden Hausarzt oder ggf. ihnen selbst vorliegen, in Kopie mit.

Wenn sie regelmäßig Medikamente einnehmen, bringen sie bitte ihren Medikamentenplan mit.

Bei Eingriffen in örtlicher Betäubung dürfen sie vor dem Eingriff in der Regel essen. Sollte zusätzlich eine anästhesiologische Überwachung geplant sein, so bleiben sie bitte 4 Stunden vor dem Eingriff nüchtern (nicht Essen, nicht Trinken, nicht Rauchen).

Nehmen sie selbst nicht aktiv am Straßenverkehr teil, lassen sie sich fahren.

Reinigen Sie ihre Zähne gründlich mit der Zahnbürste, beachten Sie hierbei insbesondere die geplanten Operationsgebiete. Je besser sie ihre Mundhöhle vor der Operation reinigen, desto geringer ist das Risiko einer Entzündung / Infektion. Oft sind die hinteren Zähne deutlich schlechter gereinigt als die gut sichtbare Oberkieferfront.

Bleiben Sie bitte nüchtern, d. h. sie dürfen 6 Stunden vor der Operation nicht Essen, Trinken oder Rauchen. Bis zwei Stunden vor der Operation ist ein kleiner Schluck Wasser erlaubt.

Nehmen sie selbst nicht aktiv am Straßenverkehr teil, lassen sie sich fahren.

Reinigen Sie ihre Zähne gründlich mit der Zahnbürste, beachten Sie hierbei insbesondere die geplanten Operationsgebiete. Je besser sie ihre Mundhöhle vor der Operation reinigen, desto geringer ist das Risiko einer Entzündung / Infektion. Oft sind die hinteren Zähne deutlich schlechter gereinigt als die gut sichtbare Oberkieferfront.

Reinigen sie das Wundgebiet vor dem Eingriff mit Wasser und Seife. Schmicken sie sich bitte nicht, da ansonsten Fremdmaterial in die Wunden gelangen kann. Cremen sie sich bitte nicht ein, da Verbände/Pflaster durch das Fett deutlich schlechter halten.

Am Operationstag und dem Tag darauf reinigen sie ihre Zähne gründlich mit einer weichen Zahnbürste, sparen sie dabei die Operationsgebiete aus. Verwenden sie dreimal täglich nach den Mahlzeiten eine desinfizierende Mundspüllösung. Sie soll 1-2 Minuten vorsichtig in der Mundhöhle verteilt werden und wird dann ausgespuckt. Spülen sie anschließend nicht mit Wasser nach. In der täglichen Praxis haben sich alkoholfreie 0,2-prozentige Chlorhexidin-Lösungen bewährt, da sie ein Bakterienwachstum effektiv hemmen. Vermeiden sie forciertes Spülen, da hierdurch die Blutgerinsel aus den Wunden gespült werden können und es so zu Nachblutungen und Wundheilungsstörungen kommen kann.

Ab dem zweiten Tag nach der Operationen reinigen sie auch die Wundgebiete einmal täglich mechanisch mit einer weichen Zahnbürste. Zahnpasten dürfen verwendet werden. Hierzu führen sie die Zahnbürste vorsichtig ins Operationsgebiet und machen wischende Bewegung vom Zahnfleisch zum Zahn hin. Kleiner Blutungen sind möglich, aber nicht schlimm. Die meisten Entzündungen / Vereiterungen treten als Folge einer unzureichenden Mundpflege auf, bitte seien sie in Ihrem eigenen Interesse konsequent.

Meiden Sie in den ersten drei Tagen nach der Operation körperliche Anstrengungen, auf Sport sollten sie wegen der Nachblutungsgefahr etwa 7-10 Tage verzichten.

Schlafen Sie in den ersten drei Tagen mit leicht erhöhtem Oberkörper (Kopfteil des Bettes etwa 10-20° nach oben stellen), sie verringern so stärkere Schwellungen am Morgen.

Kühlen Sie die ersten drei Tage konsequent, z. B. mit entsprechenden Kalt-, Warm-Kompressen oder mit einem Waschlappen und Eiswasser. Kühlen Sie nie direkt mit Eis oder gefrorenen Kühlaggregaten, sie sind zu kalt, können zu Erfrierungen und reflektorischer Schwellungszunahme führen.

Achten Sie auf eine weiche Kost. Anfänglich eigenen sich Suppen, Joghurts, Milchbrei und andere weiche Nahrungsmittel. Meiden sie stark säurehaltige Nahrungsmittel wie z. B. Orangensaft. Milchspeisen sind explizit erlaubt.

Rauchen Sie bitte nicht für eine Woche nach dem Eingriff, da Raucher leider vermehrt von schmerzhaften Wundheilungsstörungen betroffen sind.

Nehmen sie Ihre Medikamente bitte wie verordnet ein und achten Sie darauf, damit sofort (und nicht mit mehreren Stunden Verzögerung), nach dem Eingriff zu beginnen.

Belassen Sie wenn möglich, evtl. aufgebrachte Verbände, Pflaster, usw. bis zum ersten Nachsorgetermin. Sollte sich ein Verband vorzeitig lösen, so erneuern Sie ihn ggf. selbst oder entfernen ihn. Das Wiederankleben funktioniert in der Regel nicht.

Die Wunde sollte in den ersten 7-10 Tagen bitte nicht nass/feucht werden. Achten sie hierauf bitte beim Waschen, Baden und Duschen. Ggf. lassen Sie sich z. B. beim Haare waschen helfen.

Männer sollen sich bei Wunden im behaarten Gesichtsbereich bitte nicht rasieren. Leider kommt es immer wieder vor, dass das Nahtmaterial mit dem Rasierer abgetrennt wird und die Wunde auf geht.

Frauen vermeiden bitte die Anwendung von Cremes und Kosmetika im Wundbereich. Seitlicher Zug auf die Wunde ist bei der täglichen Hautpflege zu vermeiden.

Bitte sagen sie ihre Termine rechtzeitig, d. h. in der Regel 24 Stunden vorher, telefonisch oder per E-Mail ab, so dass wir ihren Termin anderweitig neu vergeben können. Bei akuten Erkrankungen oder Unfällen ist selbstverständlich eine kurzfristigere Terminabsage möglich. Sollten sie einen für sie reservierten Operationstermin unentschuldigt versäumen, so entsteht ein Schadenersatzanspruch.

Ruhe bewahren, Blutungen in der Mundhöhle erscheinen dem Laien aufgrund des Speichelflusses meist deutlich stärker als sie tatsächlich sind.

Bitte spülen sie nach einem operativen Eingriff, bzw. während einer Nachblutung den Mund nicht regelmäßig mit Wasser aus, hierdurch hemmen sie die natürliche Blutgerinnung unnötig.

Die wichtigste Erstmaßnahme ist die durchgehende Kompression der Wunde für mindestens 30-45 Minuten, d. h. Sie üben direkten Druck auf die Wunde aus. Hierzu eigenen sich Kompressen (medizinische Wundauflagen) oder saubere Stofftaschentücher. Innerhalb der Mundhöhle beißt man möglichst auf einen Tupfer, der direkt auf der blutenden Wunde zu liegen kommen muss. Ein willkürlich zwischen die Zähne gesteckter Tupfer oder ein vor den Mund gehaltenes Handtuch dienen lediglich als Tropfenfänger, unterstützen die Blutstillung aber nicht.

Vermeiden sie körperliche Anstrengungen und kühlen sie gut.

Sollte die Nachblutung durch die o. g. Maßnahmen nicht zum Stillstand kommen oder sind sie sich unsicher, so kontaktieren sie mich bitte über die Rufnummer 0041 (0) 78 611 6281

Bitte steigern sie die von mir verordnete Schmerzmittelmenge nicht selbstständig über die in den Beipackzetteln angegebenen Tageshöchstdosen, sondern kontaktieren sie mich über die Rufnummer 0041 786116281. Ggf. benötigen Sie dann ein stärker wirksames Schmerzmittel.

Schmerzen sind unnötig und es gibt immer eine passende Lösung, bitte melden Sie sich. Leider erlebe ich immer wieder, dass Patienten dieses Angebot nicht wahrnehmen. Man muss ja nicht mitten in der Nacht anrufen, wenn man schon den ganzen Tag über Schmerzen hatte.

Etwas Kaltes können sie etwa eine halbe bis eine Stunde nach dem Eingriff (nach Entfernung des Aufbisstupfers) trinken. Etwas Warmes trinken sie bitte erst wenn die Betäubungsspritze nicht mehr wirkt, ansonsten könnten sie sich unbemerkt verbrennen. Das Gleiche gilt für das Essen, sie könnten sich selbst unbemerkt Bissverletzungen zufügen.

Sogenannte Spätinfektionen nach Weisheitszahnentfernungen treten 2-6 Wochen nach dem Eingriff und meist im Unterkiefer auf. Sie sind im wesentlichen bedingt durch eine unzureichende Mundhygiene nach der Operation. Bitte stellen sie sich bei neu beginnenden Problemen frühzeitig wieder bei mir vor, damit es nicht zu einer Vereiterung kommt.

Prinzipiell sollten sie nicht selbst mit dem Auto fahren. Das gilt insbesondere wenn Sie in Vollnarkose operiert wurden. Sie sind dann für 24 Stunden nicht in der Lage ein Fahrzeug zu führen oder selbstständig am Straßenverkehr teilzunehmen. Auch dürfen sie keine Maschinen (z. B. Kreissägen, Stanzen, usw.) bedienen.

Suchen sie umgehend einen Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen, Oralchirurgen oder Zahnarzt, bzw. den zahnärztlichen Notdienst auf.

Bringen sie den/die verloren gegangene/-en Zahn/Zähne vollständig mit.

Lagern sie den/die Zahn/Zähne feucht, z. B. in einer Dentosafe Zahnrettungsbox, die in den Apotheken erhältlich ist, in steriler Kochsalzlösung (möglichst nicht in Leitungswasser), in frischer H-Milch (da diese auch als steril angesehen werden kann) oder einfach in der Mundhöhle (Zahn seitlich in den unteren Mundvorhof legen).

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Glossar

A

Adenotomie: operative Entfernung der Polypen
Alveolarfortsatz: zahntragender Knochen
Amboss: einer der drei Gehörknöchelchen im Mittelohr (Hammer, Amboss, Steigbügel)
Amorbogen: Syn.: Kupidobogen, geschwungener Bogen der Oberlippe
Anästhesie: Schmerzbetäubung, unterschieden werden örtliche Betäubung (Lokalanästhesie) und allgemeine Betäubung (Narkose)
Anästhesist: Facharzt für Anästhesie („Narkosearzt“)
Anamnese: Krankengeschichte des Patienten
Apnoe (obstruktiv): kurzzeitiger Atemstillstand, bei Pierre-Robin-Sequenz möglich, da die Zunge durch Zurückfallen die Atemwege verlegt
Applikation: Verabreichung, z. B. von Medikamenten
Artikulation: Aussprache
Audiogramm: graphische Darstellung der Hörschwelle in Abhängigkeit von der Frequenz
Audiologie: Teilgebiet der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, das sich mit der Funktion und den Störungen des Gehörorgans befasst
Audiometrie: Verfahren zur Prüfung der Gehörfunktion

 

B

BERA (brainstem evoked response audiometry): Hirnstammaudiometrie, Hörprüfung im Kleinkindalter

 

C

Columella: Nasensteg zwischen den Nasenlöchern
Columellaplastik: operativer Aufbau des beim Spaltpatienten (vor allem bei beidseitigen Spalten) in der Regel unterentwickelten Nasenstegs
Concha nasalis: Nasenmuschel
Conchotomie: operative Abtragung der bei Spaltpatienten oft vergrößerten Nasenmuscheln

 

D

Drainage: Ableitung von Flüssigkeiten, z. B. von Eiter bei Entzündungen durch ein Röhrchen oder eine Lasche
Dyslalie: Artikulationsstörung, bei der bestimmte Laute durch andere ersetzt werden

 

E

EKG: Elektrokardiogramm, Aufzeichnung elektrischer Herzströme
Embryo: ungeborenes Kind im Mutterleib während der ersten zwei Schwangerschaftsmonate
Endogen: von innen kommend, durch innere Einflüsse entstanden
Eustach’sche Röhre: Syn.: Ohrtrompete, Tube, Tuba auditiva, muskulärer Verbindungskanal zwischen Mittelohr und Rachenraum, dient der natürlichen Belüftung des Mittelohrs
Exogen: von außen einwirkend, durch äußere Einflüsse entstanden Extraktion: Entfernung eines Zahnes

 

F

Fazial: zum Gesicht gehörend
Fetus: ungeborenes Kind im Mutterleib nach dem zweiten Schwangerschaftsmonat
Fistel: röhrchenförmiger Verbindungsgang zwischen Körperhöhlen und / oder Organen (®Abb. 1)
Folsäure: Vitamin-B12-Metabolit, großer Bedarf während der Schwangerschaft
Fruchtwasserdiagnostik: Untersuchung des Fruchtwassers zur Kontrolle der Reife und des Gesundheitszustandes des ungeborenen Kindes

 

G

Gaumenverschlussplastik: operativer Verschluss des gespaltenen Gaumens
Gaumenplatte: Kunststoffplatte, die nach der Geburt für Kinder mit Gaumen-Segelspalte individuell hergestellt wird und Mund- und Nasenraum voneinander trennt
GdB: Grad der Behinderung, in Prozent ausgedrückt, für finanzielle und berufliche Vergünstigungen
Gehörknöchelchen: Hammer, Amboss und Steigbügel, dienen der Schallweiterleitung
Gen: Erbfaktor, Erbanlage
Genetik: Wissenschaft von den Grundlagen und Gesetzmäßigkeiten der Vererbung

 

H

Haberman-Sauger: spezieller Sauger mit Ventilsystem für Kinder mit Gaumenspalten
Hammer: einer der drei Gehörknöchelchen im Mittelohr (Hammer, Amboss, Steigbügel)
HNO: Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Humangenetik: Fachgebiet der Medizin und Genetik, das sich mit der Vererbung genetischer Merkmale beim Menschen, den Ursachen genetischer Krankheiten und deren Vermeidung befasst
Hyperplasie: Vergrößerung eines Organs oder Gewebes durch zahlenmäßige Vermehrung von Zellen
Hyperrhinophonie: Syn.: offenes Näseln, Rhinophonia aperta, näselnder Stimmklang durch mangelnden Abschluss des Nasen- vom Mundraum
Hypertrophie: Vergrößerung eines Organs oder Gewebes durch Vergrößerung von einzelnen Zellen

 

I

Implantat: künstliche Zahnwurzel, operativ in den Knochen eingebracht
Infusion: umgangssprachlich Tropf, Einfließenlassen von Flüssigkeiten in die Vene
Injektion: umgangssprachlich Spritze
Insuffizienz: Schwäche
Interdisziplinäres Behandlungsteam: aus mehreren Disziplinen (Fachgebieten) bestehendes Behandlungsteam
Intramuskulär: innerhalb des Muskels
Intravenös: innerhalb der Vene
Intubation: Einführung eines flexiblen Schlauches durch Nase oder Mund in die Luftröhre zur Beatmung bei der Narkose

 

K

Kanüle: Hohlnadel, zur Injektion oder Infusion
Kieferorthopädie: Heilkunde, bei der Gebiss- und Kieferabweichungen durch mechanische und funktionelle Maßnahmen behandelt werden (Zahnspange)
Kieferspaltosteoplastik: operativer Verschluss der Kieferspalte durch Einlagerung von körpereigenem Knochen, meist aus dem Beckenkamm
Kieferspaltplastik: operativer Verschluss der Kieferspalte mit Weichgewebe
Konsonant: Mitlaut
Kreuzbiss: Oberkieferzähne stehen zu weit innen und die unteren Zähne übergreifen die oberen
Kupidobogen: Syn.: Amorbogen, geschwungener Bogen der Oberlippe

 

L

Lateral: seitlich liegend
Lippenfistel: angeborene seichte Einsenkung eines blind endenden Fistelgangs (van-der-Woude-Syndrom) (®Abb. 1)
Lippenverschlussplastik: operativer Verschluss einer Lippenspalte
LKGS: Lippen-Kiefer-Gaumen-Segelspalte, ein- oder beidseitig
Logopädie: Sprachtherapie, zur Verbesserung der Aussprache und Lautbildung

 

M

Magensonde: flexibler Schlauch, der durch die Nase über die Speiseröhre in den Magen zur Nahrungsaufnahme eingeführt wird
Mandibula: Unterkiefer
Maxilla: Oberkiefer
Median: in der Mitte liegend
Mikrogenie: Unterentwicklung des Unterkiefers
Mittelohr: luftgefüllter Raum, der über die Ohrtrompete mit dem Rachen in Verbindung steht und durch das Trommelfell gegen den äußeren Gehörgang abgegrenzt wird
MKG: Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie. Durch die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen erfolgt die operative Behandlung des Spaltpatienten.
MNT-Platte: Mund-Nasen-Trennplatte, Syn.: Gaumenplatte. Wird bei Gaumenspalten direkt nach der Geburt eingesetzt
Monitoring: Überwachung der Atmung, der Sauerstoffsättigung und der Herz-, Kreislaufparameter
Monogene Vererbung: nur ein Erbfaktor ist Ursache für die Spaltbildung
Mukös: schleimig
Mukosa: Schleimhaut
Mukoserotympanon: Syn.: Seromukotympanon, gestautes, eingedicktes Sekret in der Paukenhöhle, das nicht abfließen kann
Myoplastik: operative Vereinigung der gespaltenen Muskulatur im Gaumensegel

 

N

Näseln: Veränderung des Sprachklangs durch verminderte (geschlossenes Näseln) oder vermehrte (offenes Näseln) Mitresonanz der Räume oberhalb des Gaumensegels
Nasopharynogoskop: flexibler Kunststoffschlauch mit Optik zur Betrachtung des Nasen-Rachen-Raumes

 

O

Ohrtrompete: Syn.: Eustach’sche Röhre, Tube, Tuba auditiva, muskulärer Verbindungskanal zwischen Mittelohr und Rachenraum, dient der natürlichen Belüftung des Mittelohrs
Okklusion: Verzahnung beim Zusammenbeißen
OP: Kurzform für Operation
Oral: zur Mundhöhle hin, in der Mundhöhle
Orbita: Augenhöhle
Osteoplastik: Einlagerung von Beckenkammknochen in den Spaltbereich
Osteotomie: operative Kieferverlagerung
Otitis media: Mittelohrentzündung

 

P

Pädaudiologie: Teilgebiet der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, beschäftigt sich mit Störungen des Gehörs bei Kindern
Pädiatrie: Kinderheilkunde
Palatolalie: Artikulationsstörung bei Gaumenspalten
Palatophonie: Klangstörung bei Gaumenspalten
Palatum: Gaumen, vorderer Anteil knöchern (harter Gaumen), hinterer beweglich (weicher Gaumen)
Parazentese: Eröffnung des Trommelfells, um Flüssigkeit aus der Paukenhöhle abzuleiten

Paukendrainage: Einlegen eines Röhrchens ins Trommelfell zur Belüftung des Mittelohres Paukenerguss: Ansammlung von Flüssigkeit in der Paukenhöhle
Paukenhöhle: Teil des Mittelohrs, enthält die zur Schallweiterleitung wichtigen Gehörknöchelchen und wird durch die Ohrtrompete belüftet, nach außen durch das Trommelfell abgegrenzt
Paukenröhrchen: Röhrchen, das zur Belüftung des Mittelohres nach Parazentese durch das Trommelfell gelegt wird
Perinatal: Zeitraum unmittelbar vor und nach der Geburt
Pharynx: Rachen
Philtrum: Rinne in der Mitte der Oberlippe
Phoniatrie: Lehre der Stimm-, Sprach- und Hörstörungen
Pierre-Robin-Sequenz: Angeborene Entwicklungsstörung, bei der der unterentwickelte Unterkiefer weit hinten liegt (Mikro- und Retrogenie), die Gaumenspalte sehr breit ist und die Zunge weit hinten liegt (Glossoptose)
Polypen: Rachenmandeln
Prämaxilla: Schneidezahntragender vorderer Oberkieferanteil
Prämedikation: Medikamente, die der Patient vor der Operation bekommt, z. B. Beruhigungsmittel
Pränataldiagnostik: Untersuchung des ungeborenen Kindes, z. B. mit Ultraschall und Fruchtwasseruntersuchungen
Prolabium: Lippenanteil vor der Prämaxilla
Pulsoxymeter: misst Sauerstoffsättigung und Puls

 

R

Regulationstherapie nach Castillo-Morales: Therapie zur Stimulierung der Gesichts- und Mundmotorik
Rhinophonia aperta: Syn.: Hyperrhinophonie, offenes Näseln, näselnder Stimmklang durch mangelnden Abschluss des Nasen- vom Mundraum
Rhinoplastik: Operativer Nasenaufbau bzw. Nasenkorrektur

 

S

Schallweiterleitungsschwerhörigkeit: Schwerhörigkeit aufgrund einer gestörten Schallwellenübertragung, z. B. bei Mukoserotympanon
Septum: Nasenscheidewand
Septumdeviation: Verbiegung der Nasenscheidewand, kann zur Behinderung der Nasenatmung führen
Septumplatten: Kunststoffplatten zur Stabilisierung der Nasenscheidewand
Seromukotympanon: Syn.: Mukoserotympanon, gestautes, eingedicktes Sekret in der Paukenhöhle, das nicht abfließen kann
Sinusitis: Nasennebenhöhlenentzündung
Sondenernährung: Ernährung über eine Magensonde
Spaltteam: interdisziplinäres Behandlungsteam, bestehend aus Kieferorthopäden, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen, Frauenärzten, Kinderärzten, Pädaudiologen und Phoniatern, Logopäden, Psychologen und Humangenetikern
Steigbügel: einer der drei Gehörknöchelchen im Mittelohr (Hammer, Amboss, Steigbügel)
Submukös: unter der Schleimhaut liegend
Syndrom: Gruppe von gemeinsam auftretenden Krankheitsanzeichen

 

T

Tamponade: Auffüllen einer Wunde oder eines Hohlraums mit einem Gazestreifen oder anderem Füllmaterial
Therapie: Behandlung
Tonsillektomie: Operative Entfernung der Gaumenmandeln
Tonsillen: Gaumenmandeln, die zwischen vorderem und hinterem Gaumenbogen liegen
Tonsillenhyperplasie: Vergrößerung der Gaumenmandeln
Tonsillitis: Mandelentzündung
Tonus: Grad der Anspannung der Muskulatur
Tracheotomie: Luftröhrenschnitt
Transplantat: Übertragenes Gewebe oder Organe (hier meist Knochen oder Schleimhaut)
Trommelfell: sehnige Haut zwischen äußerem Gehörgang und Paukenhöhle
Trommelfellperforation: unnatürliche Öffnung des Trommelfells
Trommelfellretraktion: stärkere Einziehung des normalerweise nach innen gewölbten Trommelfells infolge eines Unterdrucks im Mittelohr
Tube oder Tuba auditiva: Syn.: Eustach’sche Röhre, Ohrtrompete, muskulärer Verbindungskanal zwischen Mittelohr und Rachenraum, dient der natürlichen Belüftung des Mittelohrs
Tubenkatarr: Entzündung der Schleimhaut der Tube
Tubus: flexibler Beatmungsschlauch, der während der Narkose in die Luftröhre eingeführt wird

 

U

Uvula: Zäpfchen des Gaumensegels
Uvula bifida: Zweigeteiltes Zäpfchen

 

V

van-der-Woude-Syndrom: Spaltbildung mit zusätzlichen Unterlippenfisteln (®Abb. 1 )
Velopharyngeale Insuffizienz: Gaumensegel kann sich nicht an die Rachenhinterwand anlegen
Velopharyngoplastik: Sprachverbessernde Operation, durch Verbindung der Rachenhinterwand zum Gaumensegel
Velum (palatinum): Gaumensegel
Vestibulum: Mundvorhof, zwischen Lippe bzw. Wange und Zahnbogen gelegen
Vestibulumplastik: Operative Bildung des Mundvorhofes
Vokal: Selbstlaut (a, e, i, o, u)

 

W

Wolfgang-Rosenthal-Gesellschaft: Selbsthilfevereinigung für Lippen-Kiefer-Gaumen-Fehlbildungen e. V.

 

Z

Zwischenkiefer: Schneidezahntragender vorderer Kieferanteil

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VIZAGA Med

Praxis für ästhetische Medizin,
Gesichtschirurgie & Kieferchirurgie

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